Underground Sun Storage - Start

Weltweit einzigartiges Forschungsprojekt „Underground Sun Conversion“ unter Leitung der RAG

Unter Beteiligung des Technologieministers Jörg Leichtfried, KLIEN-Geschäftsführerin Theresia Vogel, RAG Generaldirektor Markus Mitteregger und Univ. Prof. Andreas Loibner von der BOKU fand am 2. März 2017 die Pressekonferenz zum weltweit einzigartigen Forschungsprojekt Underground Sun Conversion statt.

Presseinformation 2. März 2017

Das erfolgreiche Forschungsprojekt „Underground Sun Storage“ zur Speicherung von Wind- und Sonnenenergie in natürlichen Erdgaslagerstätten wird fortgesetzt. Mit dem Folgeprojekt „Underground Sun Conversion“ soll es erstmals möglich werden, direkt in einer Erdgaslagerstätte Erdgas durch einen von der RAG gezielt initiierten mikrobiologischen Prozess natürlich zu „erzeugen“ und gleich dort zu speichern.

Projekthomepage: Underground Sun Conversion

Europaweit einzigartiges Forschungsprojekt zur unterirdischen Speicherung von Wind- und Sonnenenergie

Technologieminister Stöger, Klimafonds-Geschäftsführerin Vogel und RAG-Generaldirektor Mitteregger eröffnen Forschungsspeicher Underground Sun Storage in Pilsbach/Oberösterreich.

Erstmals wird die Speicherung von Wind- und Sonnenenergie in einer ehemaligen natürlichen Erdgaslagerstätte erforscht. Basis dafür ist die „Power-to- Gas“ Technologie, bei welcher der aus Wind- und Sonnenenergie gewonnene Strom in ein speichbares Methan-Wasserstoffgemisch umgewandelt wird.

Details

Projektbeschreibung

Mit steigenden Anteilen der Energieversorgung durch volatile erneuerbare Energiequellen (Wind und Solar) steigt auch der Bedarf an Speichermöglichkeiten, um saisonale Schwankungen ausgleichen zu können. Ein weit verbreiteter Ansatz zur Lösung ist die „Power to Gas“ Technologie. Überschüsse aus der Produktion erneuerbarer Energie werden durch Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt und dadurch im Erdgassystem speicherbar. In zahlreichen Untersuchungen wird und wurde die Wasserstofftoleranz der Erdgasinfrastruktur untersucht. Mit Ausnahme der Untergrund-Gasspeicher, zu denen noch keine Untersuchungen vorliegen, konnten Ergebnisse erzielt werden, die einen Wasserstoffanteil im einstelligen Prozentbereich plausibel erscheinen lassen.

Details

   Impressionen